Entwicklungstendenzen im olympischen Boxen durch die Einführung des 10-Point-Must-Wertungssystems
Aufgrund von Änderungen der Wettkampfregularien im olympischen Boxen ist eine Identifizierung von kampfentscheidenden Parametern notwendig. Durch die Einführung des 10-Point-Must-Systems ist nach Expertenmeinung eine erhöhte Handlungsdichte, vor allem am Ende einer Runde, zu erkennen. Es wurden die Halbfinalbegegnungen der Olympischen Spiele 2012 (Boxpunktmaschine) und der Weltmeisterschaft 2013 (erstes internationales Turnier mit 10-Point-Must-Wertungssystem) ausgewertet und eine vergleichende Analyse vorgenommen. Hierfür wurde ein boxspezifisches Wettkampfanalyseverfahren verwendet, mit dem die Schlaghandlungen auf der Basis eines Kategoriensystems über den gesamten Kampfverlauf erfasst werden können. Des Weiteren wurden die Kampfergebnisse analysiert. War bei den Olympischen Spielen 2012 Runde 3 kampfentscheidend, entscheidet bei den Weltmeisterschaften 2013 bereits Runde 1 über Sieg oder Niederlage. Bei der Weltmeisterschaft 2013 wird weder am Rundenende noch im Kampfverlauf mehr geschlagen als bei den Olympischen Spielen 2012. Es ist jedoch eine Zunahme der Treffer zu beobachten. Bei beiden Turnieren treffen die Sieger mehr als die Verlierer. Autorreferat
© Copyright 2016 Leistungsfaktoren in den Spiel- und Zweikampfsportarten. Veröffentlicht von Meyer & Meyer. Alle Rechte vorbehalten.
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Kampfsportarten |
| Veröffentlicht in: | Leistungsfaktoren in den Spiel- und Zweikampfsportarten |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Aachen
Meyer & Meyer
2016
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| Schriftenreihe: | Schriftenreihe für Angewandte Trainingswissenschaft, 5 |
| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/sponet/SR_2016_5_Schoenburg.pdf |
| Seiten: | 12-23 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |