Von Leistungsstrukturmodellen über Anforderungsprofile und Trainingsstudien zur Leistungssteuerung

In der Leistungs- bzw. Trainingssteuerung beginnt das sportliche Training mit einer umfassenden Anforderungsanalyse, um, darauf aufbauend, eine Eingangsdiagnose durchzuführen, Ziele zu vereinbaren, Training zu planen und durchzuführen, das Trainingsergebnis zu kontrollieren und bei Bedarf zu modifizieren (Grosser, Starischka & Zimmermann, 2012; Olivier, Marschall & Büsch, 2008; Schnabel, Harre & Krug, 2011). Um wiederum eine Anforderungsanalyse durchzuführen, bedarf es zuvor eines Leistungsstrukturmodells, d. h., eines Modells bzw. Beziehungsgefüges zwischen den leistungsrelevanten Faktoren, wie die Leistung in einer Sportart oder Sportartengruppen strukturiert ist und was passiert, wenn ein oder mehrere Faktoren durch Training verändert werden sollen. Dabei ist in den situativen Sportarten, die dem Primat der Taktik unterliegen, zusätzlich zwischen "eins gegen eins" und "mehrere gegen mehrere" zu unterscheiden (Büsch, Schorer & Raab, 2016). Neben den individuellen sind daher zusätzlich kollektive Leistungsstrukturmodelle für die Leistungssteuerung zu berücksichtigen. Autorreferat
© Copyright 2016 Leistungsfaktoren in den Spiel- und Zweikampfsportarten. Veröffentlicht von Meyer & Meyer. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Kampfsportarten Spielsportarten
Veröffentlicht in:Leistungsfaktoren in den Spiel- und Zweikampfsportarten
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Meyer & Meyer 2016
Schriftenreihe:Schriftenreihe für Angewandte Trainingswissenschaft, 5
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/SR_2016_5_Buesch_Leistungsstrukturmodelle.pdf
Seiten:7-11
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch