Karate Do - The path of the empty hand

(Karate Do - Der Weg der leeren Hand)

Beim Karate denkt man sofort an schwere Verletzungen wie Frakturen, Knock-outs und Bauchverletzungen, welche jedoch eine Seltenheit darstellen. Der Sportler ist vielmehr durch scheinbar leichte Verletzungen beeinträchtigt. "Karate-Do", der "Weg der leeren Hand" wird ohne Waffen ausgetragen, die Einteilung erfolgt anhand des Impacts in Voll-, Halb- und Lowkontakt. Aus einer eigenen Erfassung der World Karate Federation-Europameisterschaft 2011 ergab sich eine Verletzungsrate von 8,5% bei 480 Kämpfen (Kumite 10,3%, Kata 1,1%). 70,7% waren leichte Verletzungen wie Epistaxis oder Lippenlazeration, 19,5% mittelschwere Verletzungen wie z.B. Nasenbeinfrakturen oder nahtpflichtige Wunden. Insgesamt lag das Verletzungsrisiko von schweren Verletzungen bei lediglich 0,8% pro Kampf.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kampfsportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2012
Online-Zugang:http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X12000476
Jahrgang:28
Heft:1
Seiten:12-16
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel