Die Rolle der pharmakologischen Interventionen in Abhängigkeit der sportartspezifischen Trainingsperiodisierung
Hintergrund: Die Auswahl für Trainings-Dopingkontrollen wurde bisher nur nach dem Zufallsprinzip durchgeführt und hatte keinen zeitlichen Bezug zur angewandten Trainingsperiodisierung des Sportlers. Seitens des Österreichischen Anti-Doping-Komitees wurde der Wunsch nach wissenschaftlichen Grundlagen zur Verbesserung der Effizienz von Trainings-Dopingkontrollen geäußert. Aufgabenstellung: Das Ziel der Dissertation ist die Darstellung der im Spitzensport missbräuchlich angewandten pharmakologischen Interventionen (=Doping) mit der Absicht diese Erkenntnisse zur Verbesserung der Effizienz von Trainings-Dopingkontrollen zu nutzen. Methode: An Hand einer aufwändigen MEDLINE-Suche sowie einer umfangreichen Literatur-Recherche wurden relevante Daten über die Wirksamkeit der im Spitzensport missbräuchlich verwendeten Dopingmittel zusammengetragen und in Bezug zu den am gängigsten angewandten Trainingsperiodisierungen gesetzt. Ergebnis: Auf Grund der pharmakologischen Eigenschaften der Dopingmittel sowie der im Spitzensport angewandten Trainingsperiodik konnten Perioden höherer und Perioden niedriger Dopingwahrscheinlichkeit ausgemacht werden. Die Kenntnis derselben könnte in Zukunft zur Verbesserung der Effizienz von Trainings-Dopingkontrollen genutzt werden.
Background: Up to the present day the control system for doping control in training has been working by chance. This random selection has had no temporal relation to the athlete`s training periods. Now the inquiry has come from the Austrian anti doping committee for a scientific basis in order to improve the efficiency of doping controls in training. Task: The aim of this thesis is to show up the improper application of pharmacological intervention (=doping) in elite sports. The new knowledge should further be used to improve the efficiency of doping control in training. Method: Using MEDLINE search and an extensive literature investigation relevant data about the effectiveness of doping substances, improperly used in elite sport, have been found. They were then related to the commonly used training periods. Result: Due to the pharmacological properties of doping substances as well as to common training periods applied in elite sports periods of higher and lower doping probability could be observed. This knowledge could be used to improve the efficiancy of doping controls in training in future.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2001
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| Online-Zugang: | http://www.fodok.at/fodokat/details?fodok_id=235066 |
| Dokumentenarten: | Dissertation |
| Level: | hoch |