The fitness-fatigue model revisited: Implications for planning short- and long-term training
(Das überarbeitete Fitness-Ermüdungs-Modell: Konsequenzen für die kurzfristige und langfristige Trainingsplanung)
Das Fitness-Ermüdungs-Modell soll das Modell des allgemeinen Adaptationssyndroms (GAS), das die Grundlage für die Entwicklung grundlegender Positionen zur Trainingsperiodisierung war, erweitern, da es sich um ein umfassenderes Modell der physiologischen Reaktionen auf Trainingsreize handelt. Dazu werden beide Modelle mit ihren wesentlichen theoretischen Grundlagen vorgestellt.
Das Fitness-Ermüdungs-Modell wurde 1982 von Bannister erstmalig in der Literatur vorgestellt und geht davon aus, dass unterschiedliche Trainingsbelastungen zu unterschiedlichen physiologischen Reaktionen führen. Dabei kann Training grundsätzlich zu zwei Reaktionen führen: Fitness oder Ermüdung.
In der Weiterführung der Diskussion dieses Modells werden Fragen aufgegriffen, die sich mit Trainingsreizen und den folgenden Reaktionen befassen, mit den Konsequenzen, die sich daraus für das Training ergeben, mit Effekten, die erst mit Verzögerung auftreten wie auch mit kurzfristigem Übertraining. Davon werden Konsequenzen abgeleitet, die sich für die mehrjährige, langfristige Planung bis hin zur Planung des einzelnen Trainingstages ergeben. Hier werden in der wissenschaftlichen Literatur belegte Positionen zum Beispiel zu den Effekten des Trainings mit maximaler Belastungsintensität oder mit maximalen Belastungsumfängen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Gestaltung der einzelnen Trainingseinheit dargestellt.
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| Notationen: | Trainingswissenschaft |
| Veröffentlicht in: | Strength and Conditioning Journal |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2003
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| Ausgabe: | Colorado Springs 25(2003)6, S. 42-51, 2 Abb., 66 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |