Bone turnover markers during the annual training cycle in athletes

(Kennziffern des Knochenturnover im Jahrestrainingszyklus bei Sportlern)

Bei 10 männlichen Mittel- und Langstreckenläufern (20-25 Jahre) wurden Osteocalcin, bALP (knochenspezifische Alkalinphosphatase), ICTP (C-terminal Telopeptid von Kollagen I) und andere Parameter gemessen. Die Sportler absolvierten einen Standard-Lauftest auf dem Laufband. Die Belastung begann bei einer Geschwindkeit von 10 km/h und erhöhte sich aller 3 min um 2 km/h bis die Ventilationsschwelle erreicht wurde. Venöses und Kapillarblut wurde morgens nüchtern, vor und nach Belastung entnommen. Die höchsten Grade der Knochenformationskennziffern wurden in der Vorbereitungsperiode ermittelt. In der Vorwettkampfperiode sank die mittlere bALP-Aktivität um 23k,5 % und die mittlere Osteocalcinkonzentration war 18 % niedriger im Vergleich zur Vorbereitungsperiode. Keine signifikanten Veränderungen wurden beim ICTP-Spiegel beobachtet. Dort war die niedrigste Intensität der Knochenresorption in der Vorbereitungsperiode und die höchste in der Wettkampfperiode. Die Ergebnisse wiesen nach, dass aerobe physische Belastung während der Vorbereitungsperiode den Knochenstoffwechsel verbessert. Auf der anderen Seite führt ein intensives Ausdauertraining, das einen hohen Anteil anaerober Belastungen in der Vorwettkampf- und Wettkampfperiode enthält, zur Verschlechterung des Knochenfomationsprozesses.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Biology of Sport
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Warsaw 2002
Jahrgang:19
Heft:3
Seiten:225-237
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel