Development of a restling-specific performance test
(Entwicklung eines ringerspezifischen Leistungstests)
Die Studie untersucht die Zuverlässigkeit des Pittsburgh Wrestling Performance Test (PWPT) und vergleicht diesen mit Messungen der anaeroben Leistungsfähigkeit (AP), der Muskelkraft sowie dem Cleveland State University Wrestling Performance Test (CSU).
Probanden waren 7 College-Ringer.
Methode:
An 5 verschiedenen Tagen absolvierten die Probanden 10 Versuche eines jeden Tests. AP wurde im Margaria-Kalamen-Test ermittelt. Spitzendrehmomente der ischiokruralen Muskulatur (HPT) sowie des M. quadriceps (QPT) wurden am Cybex-II-Dynamometer bestimmt. Mittels hydrostatischen Wiegens wurde die Körperdichte ermittelt.
Ergebnisse:
Schwache Korrelationen wurden gefunden zwischen PWPT und AP, QPT und HPT. Der PWPT-Test korrelierte mit dem CSD-Test. Die Test-Retest-Zuverlässigkeitskorrelation für den PWPT-Test betrug r=0,97. Die Mittelwerte der PWPT-Versuche 1-5 waren signifikant langsamer als die der Versuche 6-10, was möglicherweise einem Lerneffekt (Test-Gewöhnung) zuzuschreiben ist.
Schlußfolgerung:
Der PWPT-Test ist ein zuverlässiger Test, der verschiedene ringerspezifische Bewegungen beinhaltet. Er ist der erste speziell für das Ringen entwickelte Test. Momentan gibt es noch keinen einzigen sportartspezifischen physiologischen oder Leistungstest, mit dem erfolgreiche Ringer von erfolglosen unterschieden werden können. Daher ist eine weitere Validation des Tests erforderlich.
© Copyright 1997 The Journal of Strength and Conditioning Research. National Strength & Conditioning Association. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Kampfsportarten |
| Veröffentlicht in: | The Journal of Strength and Conditioning Research |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | Colorado Springs 11(1997)2, S. 88-91, 2 Abb., 1 Tab., 15 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |