The influence of special physical exercises to biomechanical properties of judo-wrestlers' skeletal muscles

(Der Einfluß spezieller körperlicher Übungen auf die biomechanischen Verhältnisse der Skelettmuskeln bei Judoka)

Die Untersuchungen basieren auf der Hypothese, daß für das Techniktraining von Judoka erforderliche spezielle körperliche Übungen positive Wirkung auf die Skelettmuskulatur des Sportlers ausüben können. Die Diagnostizierung biomechanischer Fähigkeiten der Skelettmuskeln im Training ist daher wichtiges Mittel der Trainingssteuerung und -kontrolle. Als Probanden für die Untersuchungen dienten 15 ukrainische Spitzen-Kampfsportler. Die Parameter von 6 Muskeln wurden analysiert. Die Skelettmuskelverhältnisse bei den Judoka wurden vor und nach einer speziellen Standardtrainingsbelastung untersucht. Die Wurfübung mit Partner gleichen Ge- wichts wurde 45 mal in 3 min ausgeführt. Der Puls stieg dabei im Mittel von 65 auf 170 Schläge /min an. Die selben Sportler führten außerdem eine Standardbelastung allgemeinen Charakters nach Erholung un voller Wiederherstellung aus. Dabei hoben die Sportler eine Last, die 70% des Körpergewichts entsprach. Vorausgesetzt wurde der selbe Pulswert vor und nach der Belastung. Der Status der selben Muskeln wurde vor und nach der Belastung registriert. Ergebnisse und Schlußfolgerungen: Die kontraktilen Eigenschaften der Muskeln m. deltoidens (1), m. latissimus dorsi (3) und m. quadriceps temoris (6) waren nach der spezifischen und der unspezifischen Belastung etwa gleich. Bei den Muskeln m. biceps brahiiu (2) und m. crector spinali (4) erhöhten sich die kontraktilen Eigenschaften nach der speziellen Belastung (Tab. 1). Im Ergebnis der Untersuchungen wird festgestellt, daß sich die Werte des Härte-Index der Muskeln 2,3,4 und 5 (m. biceps temoris) deutlicher nach einer spezifischen Belastung erhöhen. Dies spricht für einen effektiveren Einfluß dieser Muskeln auf den funktionellen Status der Muskeln. Der Härte-Index des Muskels veränderte sich nach der spezifischen und der unspezifischen Belastung gleichermaßen (Tab. 2). Der Dämpfungs-Index (Tab 3) der Muskeln 1; 2; 3; 5 und 6 erhöhte sich nach der spezifischen Belastung nicht in dem Maße wie nach der allgemeinen Belastung. Dies zeigt den sinnvolleren und differenzierteren Einfluß auf die Skelettmuskulatur insgesamt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Kampfsportarten
Veröffentlicht in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Lissabon: Edicoes FMH, 1996. - S. 508- 510, 3 Tab., 4 Lit.
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel