Pharmakologische Manipulationen (Doping) im Leistungssport der DDR: eine juristische Untersuchung

Die Dopingpraxis im Leistungssport der DDR ist Gegenstand einer Vielzahl von Publikationen in den letzten Jahren gewesen. Mit der vorliegenden Dissertation werden juristische Probleme dieses Themas wissenschaftlich untersucht. Insbesondere Fragen der Staatshaftung und der Staatennachfolge sowie der Zulässigkeit und der Grenzen von Doping im Sport stehen im Mittelpunkt der Abhandlung. Ausgehend von juristische Verfahren, die wegen Körperverletzung Minderjähriger durch die Gabe von Dopingmitteln geführt wurden und den dazu ergangenen Urteilen, werden die rechtlichen Konsequenzen diskutiert, die sich aus dem damals geltenden DDR-Recht ergeben. Gleichzeitig stellt der Autor aktuelle Regularien nationaler und internationaler Sportverbände vor. Diese werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zur Eindämmung des Dopings im Spitzensport diskutiert. Dabei geht die Arbeit sowohl auf die Möglichkeiten der Verbände ein, erkennt aber auch ihre Grenzen und formuliert Forderungen an den Staat, den Sport dort zu unterstützen, wo die Mittel und Instrumente des autonomen Sports nicht mehr ausreichen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik Leitung und Organisation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main 1999
Ausgabe:Frankfurt/Main: Europäischer Verlag der Wissenschaften, 1999. - 257 S.
Schriftenreihe:Schriften zum internationalen und zum öffentlichen Recht, 37
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel