Anklage: Kinderdoping. Das Erbe des DDR-Sports

Die Dopingspraxis im Leistungssport der DDR ist in den Jahren seit der politischen Wende im Osten Deutschlands mit publizistischen und rechtsstaatlichen Mitteln schrittweise aufgearbeitet worden. Im vorliegenden Buch werden Informationen zu den politischen Grundlagen, den organisatorischen Strukturen und zu den praktischen Konsequenzen insbesondere für die betroffenen Sportler präsentiert. Einen Schwerpunkt setzen die Autoren dabei im Schwimmen, für das die Praktiken am Beispiel mehrerer Spitzenathletinnen beschrieben werden. In einem eigenen Kapitel werden die Positionen dargestellt, die bereits in den 70er Jahren in der Bundesrepublik zu den bekannten bzw. vermuteten Dopingpraktiken in der DDR bezogen wurden. Auch hier kommen Sportler wie auch Offizielle zu Wort. Die Schlussgedanken widmen sich den Fragen, wie man mit diesem Kapitel der (ost-)deutschen Geschichte umgehen sollte, wie sich die Beteiligten wie auch die deutsche Öffentlichkeit im Sport und ausserhalb des Sports zukünftig bei der weiteren Diskussion verhalten sollen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik Biowissenschaften und Sportmedizin Nachwuchssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin 1999
Ausgabe:Berlin: TENEA Verlag, 1999. - 407 S.
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel