Hochleistungssport in Zeiten der Coronapandemie
COVID-19 wird mit multiplen Symptomen, prolongierten Beschwerden, langen Trainingsausfällen und potentiellen Folgeerscheinungen assoziiert. Aktuelle Veröffentlichungen zeigen keinen wesentlichen Unterschied im Vergleich zu anderen respiratorischen Infektionen auf, mit Ausnahme des Anteils prolongierter Verläufe. Das Auftreten kardiovaskulärer und pulmonaler Folgeerkrankungen ist sehr selten. Insgesamt bleibt zu berücksichtigen, dass im Verlauf der Zeit unterschiedliche SARS-CoV-2-Varianten detektiert wurden und seit 2021 Impfungen erfolgten, die wiederum ein anderes Ausmaß COVID-19-assoziierter Beschwerden und Folgeerkrankungen bedingen können. Die Pandemie lehrt uns einer symptomorientierten, indikationsgerechten Diagnostik und bestärkt die Durchführung regelmäßiger sportmedizinischer Untersuchungen, um Basiswerte zu generieren, die als Vergleichswerte herangezogen werden können. Es gilt nun, in weiteren Studien die Langzeitfolgen von COVID-19 zu beobachten und mögliche Zusammenhänge zwischen diagnostischen Auffälligkeiten (z. B. im Kardio-MRT) einerseits und klinischem Verlauf, kardiovaskulären Ereignissen und Prognose andererseits zu analysieren.
© Copyright 2024 37. & 38. Internationales Triathlon-Symposium Leipzig 2022 / Großwallstadt 2023. Veröffentlicht von Feldhaus, Ed. Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Tagging: | COVID-19 Coronavirus |
| Veröffentlicht in: | 37. & 38. Internationales Triathlon-Symposium Leipzig 2022 / Großwallstadt 2023 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Hamburg
Feldhaus, Ed. Czwalina
2024
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| Schriftenreihe: | Triathlon und Sportwissenschaft, 30 |
| Seiten: | 122-139 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |