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Rote Bete: Entzündungshemmende und leistungssteigernde Wirkungen

Rote Bete (lateinisch beta, Rübe) beinhaltet als wichtige Mineralstoffe Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen, die Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Folsäure. Zudem enthält sie Oxalsäure, welche die Bildung von Nierensteinen fördert, aber durch Kochen reduziert wird [1]. Rote Bete (Beta vulgaris L.) ist ebenso eine reichhaltige Quelle entzündungshemmender sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe und bioaktiver Verbindungen. Wegen des hohen Anteils an anorganischem Nitrat (NO3-), welches in ihr enthalten ist, wurde auch die Wirkung auf Leistung und Organe vielfältig untersucht. Fazit Rote Bete wirkt wegen seines Nitratgehaltes bei vielen Sportarten leistungssteigernd über das wirksame Stickoxid (NO). Hierzu gibt es Konsensuspapiere des IOC und des IAAF. Je geringer der Sportler trainiert ist, desto höher ist wohl der Effekt. Rote Bete hat durch seine sekundären Pflanzeninhaltsstoffe eine starke entzündungshemmende Wirkung vergleichbar mit NSAR und hat insbesondere bei Osteoarthritis eine gute Wirkung. Rote Bete unterstützt die kardiovaskuläre Gesundheit durch Senkung des Blutdrucks, Stärkung des Herzmuskels und Schutz des Endothels bei Schädigung. Rote Bete wirkt positiv auf die Darmgesundheit und verbessert kognitive Funktionen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Rote Beete
Veröffentlicht in:Sportärztezeitung
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2024
Online-Zugang:https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/15457/rote-bete/
Heft:1
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch