Sportmedizinische Grundlagen: Überbeanspruchung, Übertraining und Übertrainingssyndrom, Erholung und Erholungsfähigkeit

Unter einem "Übertrainingssyndrom" versteht man einen unerwarteten Abfall der Leistungsfähigkeit ohne organisch krankhaften Befund, der auch nach einer längeren Regenerationsphase nachweisbar ist. Es existiert kein einzelner zuverlässiger Marker zur Diagnose von chronischen Überlastungszuständen. Die Diagnose eines Übertrainingssyndroms ist eine klinische Ausschlussdiagnose. Zur Prävention sind standardisierte Leistungstests und Fragebögen zur Erfassung der subjektiven Befindlichkeit mit Kenntnis individueller Basiswerte geeignet. Eine angemessene Ernährung, Kälteanwendungen, adäquater Schlaf sowie eine präventive individuelle Trainingsplanung und -dokumentation scheinen geeignete Möglichkeiten, die Erholung zu unterstützen und somit die Qualität des Trainings zu gewährleisten.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Bewegung, Training, Leistung und Gesundheit. Handbuch Sport und Sportwissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Springer Spektrum 2022
Online-Zugang:https://doi.org/10.1007/978-3-662-53386-4_27-1
Seiten:609-626
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch