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Effekte des Hochleistungssports auf die kollektive Identifikation der Bürgerinnen und Bürger

Die Sportlerinnen und Sportler, die bei internationalen Sportgroßereignissen, wie z. B. Olympischen Spielen oder Welt- und Europameisterschaften im Fußball, an den Start gehen, repräsentieren den Nationalstaat. Insofern sind Olympische Spiele oder Welt- und Europameisterschaften nicht nur globale Sportereignisse, sondern zugleich eingerahmt in eine nationale Symbolik, die sich u. a. am Abspielen der Nationalhymnen und in der Präsenz von Nationalflaggen manifestiert. Die Medien fokussieren ebenfalls vorwiegend "unsere" Sportlerinnen und Sportler und rücken diese in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung. Die meisten Zuschauer identifizieren sich insbesondere mit den Athletinnen und Athleten, die ihr eigenes Land vertreten, und fiebern mit diesen mit. Die Sportlerinnen und Sportler verkörpern insofern für einige Wochen die Nation und werden für die Dauer eines Sportereignisses zu einem herausragenden Ankerpunkt für kollektive bzw. nationale Zugehörigkeit. Diese Effekte des Hochleistungssports auf die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem Nationalstaat wurden im Projekt im Detail untersucht.
© Copyright 2018 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2017/18. Veröffentlicht von BISp. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Sportgeschichte und Sportpolitik
Tagging:Nationalmannschaft
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2017/18
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn BISp 2018
Online-Zugang:https://my.page2flip.de/15646901/16713668/16713670/html5.html#/114
Seiten:113-118
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch