Stressfrakturen beim Sportler als Ursache von Leistenschmerzen

Klinisches/methodisches Problem: In diesem Beitrag wird die geeignete Diagnostik von Stressreaktionen und Stressfrakturen beim Sportler dargestellt. Radiologische Standardverfahren: Für die Diagnosestellung kommen Röntgenaufnahmen, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) sowie die Skelettszintigraphie zum Einsatz. Methodische Innovationen: Die MRT stellt bei diesen Verletzungen den Goldstandard dar. Leistungsfähigkeit: Die MRT weist von allen radiologischen Verfahren im Hinblick auf Diagnostik und Prognostik von Stressreaktionen und Stressfrakturen die höchste Sensitivität auf. Empfehlung für die Praxis: Die frühzeitige Durchführung einer MRT zur Diagnostik, Gradeinteilung, Therapieplanung und Heilungsprognose von Stressreaktionen ist sinnvoll.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Stressfraktur
Veröffentlicht in:Der Radiologe
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2019
Online-Zugang:https://doi.org/10.1007/s00117-019-0493-x
Jahrgang:59
Heft:3
Seiten:204-211
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch