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Ethische Rechtfertigungen gegen das Doping - Noch zeitgemäß?

Berichte über Dopingpraxen gehören inzwischen nicht nur zur Hintergrundinformation sportlicher Großereignisse, sondern sind auch zum Schatten für überraschend erfolgreiche Sportler geworden. Im Kampf gegen diesen Glaubwürdigkeitsverlust setzt der organisierte Sport vorrangig auf labortechnischen Fortschritt und ein eigenes Sport-recht mit der Konsequenz: Alles scheint im Kampf um Sieg und Erfolg erlaubt, solange es nicht verboten ist. Gleichzeitig wird weiterhin auf die traditionelle Sportler-Ethik des Fair Play verwiesen, wobei unklar bleibt, was diese Sonntagsappelle noch mit dem aktuellen Sportbetrieb zu tun haben. Im Beitrag wird gezeigt, wie eine spezifische Bereichs-Ethik entwickelt werden kann, die einerseits die Entwicklungen im modernen Wettkampfsport berücksichtigt und andererseits alle Beteiligten nicht aus der Mitver-antwortung für einen dopingfreien Sport entlässt.
© Copyright 2018 31. & 32. Internationales Triathlon-Symposium. Veröffentlicht von Feldhaus, Ed. Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:31. & 32. Internationales Triathlon-Symposium
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Feldhaus, Ed. Czwalina 2018
Schriftenreihe:Triathlon und Sportwissenschaft, 27
Online-Zugang:https://www.feldhaus-verlag.de/sportwissenschaft/schriftreihen/triathlon-und-sportwissenschaft/218/31.-32.-internationales-triathlon-symposium
Seiten:164-172
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch