4044481

Groin injuries in athletes - New stepping stones

(Leistenverletzungen bei Athleten - Neue Meilensteine)

Leistenverletzungen sind sehr schwer zu diagnostizieren und zu behandeln, so die vorherrschende Meinung. Allerdings ist dies nicht gerechtfertigt und in den letzten zwei Jahrzehnten wurden immer mehr gute wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Der Schlüssel zu den Leistenverletzungen ist die Anatomie. Leistenverletzungen sind mit Muskeln, Sehnen und Gelenken in der überwiegenden Mehrheit der Fälle verbunden. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Muskeln durch ihre Insertionen in die Knochen und nicht durch ihr oberflächliches Bindegewebe wirken. Um über diese Verletzungen zu kommunizieren, ist eine gemeinsame Terminologie, die auf klaren Definitionen beruht, zwingend erforderlich. Standardisierte Untersuchungsmethoden und Bildgebungen sowie patientenbezogene Ergebnisse sind wichtigen Werkzeuge. Die Behandlung und die sichere Rückkehr zum Sport ist abhängig von evidenzbasierten Behandlungsmethoden. Mehrere Forschungsgruppen auf der ganzen Welt arbeiten daran, um diese weiter zu entwickeln. Leistenverletzungen sind nicht mehr das Bermuda-Dreieck der Sportmedizin. Autorreferat
© Copyright 2017 Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie. Elsevier. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Leiste
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2017
Online-Zugang:http://www.sotjournal.com/article/S0949-328X(17)30117-5/fulltext
Jahrgang:33
Heft:2
Seiten:106-112
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch