4044476

Das Patellaspitzensyndrom im Sport

Das Patellaspitzensyndrom ein häufiges Überlastungssyndrom. Da es sich um keine Entzündung handelt, finden sich histologisch auch keine Entzündungszellen. Ursächlich sind oft rasche Intensitätssteigerungen, diese führen bei durch muskuläre Dysbalancen/Verkürzungen oder Achsfehlstellungen prädisponierten Sportlern zu Beschwerden. In der Standard-Diagnostik sollten Ultraschall, Farbduplex und Röntgen durchgeführt werden. Therapiert wird zunächst meist konservativ mit exzentrischem Training, Physiotherapie und ggf. Stoßwellen oder Infiltrationen. Eine schmerzadaptierte Sportpause lässt sich oft nicht vermeiden, wohingegen operative Maßnahmen meist erst nach frustraner konservativer Therapie durchgeführt werden. Präventiv sollte der Focus vor allem auf eine ausgewogene Muskelbalance und Dehnfähigkeit sowie eine gute Beinachsenstabilität gelegt werden. Der Artikel gibt einen Überblick über Epidemiologie, Risikofaktoren, Diagnostik, Therapie und Prävention. Autorreferat
© Copyright 2016 Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie. Elsevier. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2016
Online-Zugang:http://www.sotjournal.com/article/S0949-328X(16)30098-9/fulltext
Jahrgang:32
Heft:4
Seiten:349-354
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch