Osteochondrale Läsionen als Folge einer operativen Versorgung von traumatischen und kongenitalen Meniskusschäden im Kindes- und Jugendalter
In dieser Studie konnte bei 50 Patienten im Verlauf von 10 Jahren gezeigt werden, dass nach Meniskusteilresektion oder Rekonstruktion im Kindes- und Jugendalter, die funktionellen Ergebnisse denen erwachsener Patienten mittelfristig (5 Jahre post op) gleichen und zusätzlich langfristig (10 Jahre post op) noch mit einer Verbesserung zu rechnen ist. Es zeigten sich mittelfristig nach Meniskusteilresektion kernspintomographisch signifikant höhere Knorpelschäden im assoziierten femorotibialen Gelenkabschnitt. Langfristig zeigte sich eine Koinzidenz von osteochondralen Läsionen (OCL) und stagnierender Entwicklung der Kniegelenkfunktion, mit deutlicher Prävalenz der OCL nach Meniskusteilresektion.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Nachwuchssport |
| Veröffentlicht in: | Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2014
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| Online-Zugang: | http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X14001549 |
| Jahrgang: | 30 |
| Heft: | 4 |
| Seiten: | 346-351 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |