"Neurophysiologische Mechanismen des intermanuellen Transfers als Phänomen des motorischen Lernprozesses - Lohnt sich ein Training der "schlechten" Seite?"

In sportspezifischen Trainingsstudien hat sich gezeigt, dass auch in einseitig geprägten Sportarten wie Tischtennis oder Fußball ein bilaterales Training und somit eine Schulung der nichtdominanten Extremität zu einer Verbesserung der Leistung der dominanten Seite führen kann. Diese Beobachtung wird allgemein auf einen motorischen Transfer zwischen den Körperhälften zurückgeführt. Die neuronalen Mechanismen dieses Phänomens sind jedoch unbekannt und so können für die optimale Gestaltung eines bilateralen Trainings bisher nur empirische Empfehlungen gegeben werden. Deshalb werden hier die im Gehirn ablaufenden Prozesse beim Transferlernen untersucht, um auf Basis der Ergebnisse Strategien für das Training abzuleiten.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Köln 2012
Ausgabe:Kongress Nachwuchsförderung NRW am 04. und 05. Juni 2012 in Köln
Online-Zugang:http://www.sportland.nrw.de/fileadmin/nachwuchsfoerderung/workshops/w_12/sat/abstract_sat_griepernau-mierau-werner-mierau-strueder.pdf
Seiten:1
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch