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Die Echokardiographie in der Sportmedizin

Die Echokardiographie in der Sportmedizin dient als Gesundheitsvorsorge im Leistungssport, der Differentialdiagnostik zwischen sportbedingten und krankhaften kardialen Veränderungen, der Abklärung auffälliger Beschwerden und Befunde sowie der Verlaufskontrolle bei kardialen Erkrankungen. Das Risiko eines plötzlichen Herztodes beim Sport kann durch diese nicht-invasive Untersuchung vermindert werden. Die Stärke der Echokardiographie liegt primär in der Beurteilung des linken Ventrikels sowie von Herzklappen, Perikard und Aortendimensionen, während Pathologien des rechten Ventrikels und der Koronararterien schwierig zu erfassen bleiben. Dimensionale Veränderungen des Herzens, die auf trainingsbedingte kardiale Adaptationen hinweisen, können durch die Bestimmung von Herzvolumen und linksventrikulärer Muskelmasse unter Berücksichtigung von Wanddicken-Innendurchmesser-Verhältnis und Körperdimensionen quantifiziert werden. Neuere echokardiographische Techniken verbessern die Aussagen zur systolischen und diastolischen links- und rechtsventrikulären Funktion für klinische und wissenschaftliche Fragestellungen
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2013
Online-Zugang:https://www.uni-ulm.de/fileadmin/externe_websites/ext.dzsm/content/Archiv2013/Heft_12/12_standard_urhausen.pdf
Jahrgang:64
Heft:12
Seiten:357-361
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch