Möglichkeiten und Grenzen des EKG bei leistungsdiagnostischen Untersuchungen
Europaweit besteht Konsens, dass sportmedizinische Vorsorgeuntersuchungen zur Minimierung plötzlicher Herztodesfälle im Sport neben Anamnese und körperlicher Untersuchung ein Ruhe-EKG beinhalten sollen. Die Kenntnis trainingsbedingter EKG-Veränderungen reduziert falsch-positive Befunde. Im deutschen Spitzensport und in einigen weiteren Ländern erfolgt zusätzlich ein Belastungs-EKG und wird generell für Sportler über 35 Jahre empfohlen. Eine Implementierung von Ruhe-und Belastungs-EKG in leistungsdiagnostische Untersuchungen ist möglich, wenn die entsprechenden Tests unter Laborbedingungen durchgeführt werden. Messungen von Laktat und respiratorischen Parametern während Fahrrad- oder Laufbandergometrie können mit EKG-Registrierungen kombiniert werden.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2013
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| Online-Zugang: | http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X13001348 |
| Jahrgang: | 29 |
| Heft: | 3 |
| Seiten: | 166-171 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |