Gendermedizinische Aspekte einer Kreuzbandruptur

Eine Verletzung des vorderen Kreuzbands ist eine der häufigsten Knieverletzungen, die zumeist ohne Fremdeinwirkung und gegen Ende des Trainings oder Wettkampfs entstehen. Frauen, insbesondere Athletinnen aus Ball- oder Rückschlagsportarten, sind dabei 2- bis 8-mal häufiger als Männer betroffen. Anatomische, biomechanische und hormonelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern werden in der Literatur als Risikofaktoren diskutiert. Für die Prävention sind vor allem biomechanische Einflüsse, die durch Trainingsmethoden beeinflusst werden können, von Bedeutung. Erfolgreich waren bisher Trainingsprogramme, die folgende Elemente beinhalteten: Ausdauertraining, Kräftigung der knieumgebenden Muskulatur, Balance-Training und Plyometrie. Weitere Studien, die die Begleitumstände des Verletzungshergangs berücksichtigen, sollten in Zukunft mehr in den Fokus rücken.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Sportverletzung Sportschaden
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2011
Online-Zugang:https://www.thieme-connect.de/ejournals/abstract/sport/doi/10.1055/s-0031-1281708
Jahrgang:25
Heft:4
Seiten:235-240
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch