Sensointegrative Bewegungsregulation und Raumorientierung bei sportartspezifischen Rotationselementen in technisch-kompositorischen Sportarten

Die Summe der im Projekt herausgearbeiteten Ergebnisse trägt zu einem breiteren Gesamtverständnis wesentlicher Prinzipien der Auge- Kopf- Körpersteuerung und der sensointegrativen Bewegungssteuerung während Ausführung typischer sportartspezifischer Bewegungsmuster bei. Diese sind sowohl bei Grundlagenelementen bis hin zu daraus entwickelten Höchstschwierigkeiten weitgehend unverändert darstellbar. Dies unterstreicht, dass die Erlernung möglichst effektiver intertonischer Ansteuerungsmuster bereits bei Grundlagenelementen von fundamentaler Bedeutung für die spätere Leistungsentwicklung ist. Die Ergebnisse belegen außerdem, dass allein aufgrund extrinsischer Analysen von Spitzenathletinnen bzw. -athleten (z. B. Videoanalysen) nur eingeschränkt Rückschlüsse auf die für die erfolgreiche Realisation des Elementes erforderlichen intrinsischen Ansteuerungsmuster gezogen werden können, was die Notwendigkeit eines vertieften Wissens um diese Zusammenhänge für die Trainingspraxis unterstreicht. Die herausgearbeiteten Prinzipien der Auge-, Kopf-, Körpersteuerung sollten bereits im Grundlagen- und Aufbautraining gezielt erarbeitet werden, um von vornherein möglichst effektive und fehlerfreie Bewegungsmuster anzubahnen und damit nicht zuletzt auch Überlastungen passiver Strukturen des Bewegungsapparates vorzubeugen.
© Copyright 2010 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:technische Sportarten Sozial- und Geisteswissenschaften
Tagging:räumliche Orientierung
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn 2010
Online-Zugang:http://www.bisp.de/cln_099/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200910__Artikel/Krug__167__172,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Krug_167_172.pdf
Seiten:167-172
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch