Dopinganalytik - Möglichkeiten der Gen-Expressionserfassung aus Haarfollikelzellen, Lymphozyten und Mundschleimhautepithel

Mit dem fortschreitendem Wissensstand über die Dopingproblematik werden nicht nur die Verfahren der Dopinganalytik verbessert, sondern auch die Entwicklung neuer Doping-Methoden und ergogener Präparate schreitet parallel dazu voran. Aus diesem Grund liegt es nahe, als mögliche Ergänzung zu den bisherigen Analyseverfahren alternative Methoden zu etablieren, zu validieren und ihr Potential für die Praxis zu prüfen. Der Denkansatz der vorliegenden Studie beruht darauf als "Reporter" die Variation der natürlichen Genexpression heranzuziehen, denn die Bindung einer spezifischen Substanz an den korrespondierenden Rezeptor kann, wie z. B. im Falle der Steroidrezeptoren, direkt die Genexpression des Zielgewebes beeinflussen. Ein Screeningverfahren mittels Gene Array in den BICR10 als auch PMBC Kulturen zeigte eine Vielzahl an potenziellen Genen auf, die möglicherweise durch Testosteron in ihrer Expressionshöhe moduliert wurden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn 2010
Online-Zugang:http://www.bisp.de/cln_099/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200910__Artikel/Schoenfelder__89__97,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Schoenfelder_89_97.pdf
Seiten:89-97
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch