Chronic ankle instability in the Swiss orienteering national team

(Chronische Instabilität des oberen Sprunggelenks im Schweizer Orientierungslauf - Nationalkader )

Hintergrund Bis zu 40% der Patienten entwickeln nach einer akuten Distorsion eine chronische Sprunggelenkinstabilität, welche sich entweder als mechanische oder funktionelle Instabilität zeigt. Methoden 43 Athleten des Schweizer Orientierungslauf-Nationalkaders (Frauen 20; Männer 23) wurden klinisch und biomechanisch mit dem Biodex Balance System (BBS) untersucht. Resultate 37 Athleten (86%) berichteten über akute Distorsionen. Klinisch und biochemisch zeigten sich bei 49 (57%) Zeichen einer chronischen Sprunggelenkinstabilität. Die Subgruppen waren: (A) mechanische Instabilität mit normaler funktioneller Stabilität 25 (29%); (B) funktionelle Instabilität mit normaler mechanischer Stabilität 18 (21%); (C) eine Kombination von mechanischer und funktioneller Instabilität 6 (7%). Diskussion Orientierungsläufer haben ein hohes Risiko für akute Distorsionen und chronische Instabilität des Sprunggelenks. Chronische Instabilität zeigt sich in drei Gruppen: isolierte mechanische Instabilität, isolierte funktionelle Instabilität, Kombination von mechanischer und funktioneller Instabilität. Um Langzeitschäden kompensieren zu können, wird spezifisches Training zur Stärkung der funktionellen Stabilität empfohlen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Sprunggelenk
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2010
Online-Zugang:http://doi.org/10.1016/j.orthtr.2010.02.041
Jahrgang:26
Heft:1
Seiten:20-28
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel