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Arbeitsprogramm des DOSB-Präsidiums 2011-2014

(Working programme for the DOSB Presidium 2011-2014)

Das auf der 6. Mitgliederversammlung am 4. Dezember 2010 neu gewählte Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) legt hiermit sein Arbeitsprogramm für die kommenden vier Jahre vor. Seit seiner Gründung am 20. Mai 2006 ist der DOSB zusammengewachsen. Er ist heute die Stimme des deutschen Sports. Als größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland, als die Interessenvertretung des Sports auf nationaler wie auf internationaler Ebene ist er respektiert und anerkannt. Finanziell steht er nach den konsequenten Konsolidierungsmaßnahmen der letzen Jahre und der von der Mitgliederversammlung im Dezember 2009 beschlossenen Beitragserhöhung auf sicheren Füßen; allerdings verlangt das gewachsene Aufgabenspektrum auch den Einsatz zusätzlicher Mittel. Die Anforderungen an den organisierten Sport sind in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Hierzu zählen sportpolitische Fragen - etwa die Weiterentwicklung eines humanen Leistungssports, die Bedeutung und Stärkung des Ehrenamtes, der Kampf gegen Doping und die Verstrickung von Sportlern/innen oder Trainern/innen in das frühere DDR-System -, aber auch gesellschaftspolitische Herausforderungen wie die Integration, die Akzeptanz von durch Sport treibende Kinder ausgelösten Geräuschen, die Bekämpfung von sexueller Gewalt und die Erleichterung der Aufnahme sozial Schwacher in das Sportsystem mit Hilfe der neuen Sozialgesetzgebung. Gleichzeitig dringen die Mitgliedsorganisationen zu Recht darauf, vom DOSB optimale Unterstützung und guten Service in allen übergreifenden Bereichen zu erhalten. Schließlich muss der organisierte Sport fortwährend die Frage reflektieren, wie er sich und seine Angebote in einer Zeit zunehmender Individualisierung und wachsender Konkurrenz durch kommerzielle Offerten weiterentwickeln und damit seine gesellschaftliche Kraft stabilisieren kann. Daraus ergeben sich für den DOSB drei ineinander verschränkte Arbeitsfelder: Er ist ll Dienstleister für seine Mitgliedsorganisationen, ll die Interessenvertretung des deutschen Sports, national wie international, und ll Impulsgeber für und Entwickler von weiterführenden Konzepten, Programmen und Projekten.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Organisationen und Veranstaltungen Sportgeschichte und Sportpolitik
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main DOSB 2011
Ausgabe:Frankfurt/Main: DOSB (Hrsg.), 2011.- 20 S.
Seiten:20
Dokumentenarten:Buch
Level:niedrig