Die proximale Adduktor longus Sehnenruptur bei Leistungssportlern. Drei Fallberichte
Chronische Leistenbeschwerden beim Sportler sind häufig die Folge von Ursprungstendinosen der Adduktoren. Abhängig von der dadurch induzierten Einschränkung der sportlichen Belastbarkeit und bei Nichtansprechen auf konservative Therapie kann eine Tenotomie indiziert werden. Im Gegensatz dazu sind akute Abrissverletzungen der Ursprungssehne des Adduktor longus jedoch selten. Bei den bisher publizierten 5 Fällen wurde immer eine Reinsertion der abgerissenen Sehne früh durchgeführt. Wir haben diese Sportverletzung, über die hier erstmalig in der deutschsprachigen Literatur berichtet wird, bei einem Hürdensprinter, einem Fußballer und einem Rock `n` Roll Tänzer jeweils klinisch diagnostiziert und sonografisch und kernspintomografisch bestätigt. Intraoperativ fand sich in allen Fällen ein kompletter symphysealer Abriss der Adduktor longus Sehne. Die Adduktor longus Sehne wurde mittels Knochenanker transossär anatomisch reinseriert. Nach frühfunktioneller Nachbehandlung konnte die volle sportliche Belastbarkeit nach fünf, sechs und sieben Monaten wieder erreicht werden.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Sportverletzung Sportschaden |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2007
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| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1055/s-2007-963704 |
| Jahrgang: | 21 |
| Heft: | 4 |
| Seiten: | 190-194 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | mittel |