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Degenerative Gelenkerkrankungen nach Leistungssport

Leistungssport kann zu Spätschäden am Bewegungsapparat führen. Drei Faktorengruppen bestimmen im wesentlichen das Arthroserisiko. Neben endogenen Faktoren, d.h. individuellen Voraussetzungen, die der Athlet anlagebedingt besitzt, spielen die sportartspezifischen Belastungen nach Art und Intensität sowie das Verletzungsrisiko in den verschiedenen Sportarten und -disziplinen eine entscheidende Rolle. Studien über Spätschäden an der oberen Extremität gibt es nur wenige. Arthrosen an den großen Gelenken der unteren Extremität werden insbesondere in den sog. "high-impact" Sportarten beobachtet, zu denen Kraft-, Kampf- und Ballsportarten zählen. Weitere Studien an Kollektiven aktiver und ehemaliger Leistungssportler sind erforderlich, um das individuelle Risiko der Athleten abschätzen zu können und präventive Maßnahmen einleiten zu können.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2006
Online-Zugang:https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2006/heft10/248-254.pdf
Jahrgang:57
Heft:10
Seiten:248-254
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch