Bewegungskontrolle und Verletzungsprophylaxe

Die Unfallforschung hat in den letzten Jahren immer wieder auf die komplexen Zusammenhänge bei der Suche nach den Ursachen von Sportverletzungen hingewiesen. Extrinsische, ebenso wie intrinsische Faktoren bestimmen das Unfallgeschehen im Sport. Im vorliegenden Beitrag wird auf die Frage eingegangen, wie motorische Koordination die Bewegungskontrolle bestimmt und wie durch sensomotorische Trainingsinterventionen die Mechanismen des Unfallgeschehens verbessert werden können. Neuere Studien belegen, dass die physiologischen Anpassungen in der neuromuskulären Ansteuerung hochgradig spezifisch sind und direkt von der Trainingsart bestimmt sind. Für das sensomotorische Training konnte nicht nur eine veränderte koordinative Ansteuerung nach Training nachgewiesen werden; anhand großer Stichproben wurde auch eindeutig der verletzungsreduzierende Effekt dieser Trainingsform nachgewiesen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2006
Online-Zugang:https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2006/heft12/266-270.pdf
Jahrgang:57
Heft:11/12
Seiten:266-270
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch