Effects of neuromuscular strength training on vertical jumping performance - A computer simulation study

(Auswirkungen neuromuskulären Krafttrainings auf die vertikale Sprungleistung - eine Computersimulationsstudie)

Für die Untersuchung gab es zwei Ziele: (a) die systematische Analyse der Wirkung alternierender spezifischer neuromuskulärer Parameter der maximalen vertikalen Sprunghöhe; (b) die systematische Analyse der Wirkung der Stärkung spezifischer Muskelgruppen auf die maximale vertikale Sprunghöhe. Systematisch trainiert wurde ein zweidimensionales Muskel-Skelett-Modell, das aus vier festen Segmenten, drei Gelenken und sechs Muskelmodellen des Hill-Typs bestand und das die sechs Hauptmuskeln und Muskelgruppen der unteren Extremitäten repräsentiert, die einen Beitrag zur Sprungleistung bringen. Substantielle Wirkungen auf die Sprungleistung hatten die maximale isometrische Muskelkraft, die maximale Muskelverkürzungsgeschwindigkeit und die maximale Muskelaktivierung, die manipuliert wurden, um Krafttrainingseffekte zu stimulieren. Teil dieser Zunahme der Sprungleistung konnten ausschließlich aus der Interaktion zwischen den drei neuromuskulären Parametern erklärt werden. Es zeigte sich, dass das Training der Kniestrecker das effektivste unter den Möglichkeiten des Trainings der Muskeln der unteren Extremitäten war, um die Sprungleistung zu verbessern. Um alle Trainingseffekte des neuromuskulären Systems zu bekommen, war es notwendig, die muskuläre Koordination weiter zu optimieren, insbesondere nach den Krafttrainingseinheiten, deren Schwerpunkt die Verbesserung der maximalen isometrischen Muskelkraft war. - übersetztes Autorreferat - The purpose of this study was twofold: (a) to systematically investigate the effect of altering specific neuromuscular parameters on maximum vertical jump height, and (b) to systematically investigate the effect of strengthening specific muscle groups on maximum vertical jump height. A two-dimensional musculoskeletal model which consisted of four rigid segments, three joints, and six Hill-type muscle models, representing the six major muscles and muscle groups in the lower extremity that contribute to jumping performance, was trained systematically. Maximum isometric muscle force, maximum muscle shortening velocity, and maximum muscle activation, which were manipulated to simulate the effects of strength training, all had substantial effects on jumping performance. Part of the increase in jumping performance could be explained solely by the interaction between the three neuromuscular parameters. It appeared that the most effective way to improve jumping performance was to train the knee extensors among all lower extremity muscles. For the model to fully benefit from any training effects of the neuromuscular system, it was necessary to continue to reoptimize the muscle coordination, in particular after the strength training sessions that focused on increasing maximum isometric muscle force.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Journal of Applied Biomechanics
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2001
Online-Zugang:https://doi.org/10.1123/jab.17.2.113
Jahrgang:17
Heft:2
Seiten:113-128
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch