Diagnostische Aussage der Herzfrequenzvariabilität in Sportmedizin und Trainingswissenschaft

Erfolg im Leistungssport setzt sichere und praktikable Verfahren für eine optimale Trainingssteuerung voraus. Neben der Herzfrequenz (Hf) hat sich die Herzfrequenzvariabilität (HRV) als aussagekräftige, nichtinvasive Funktionsgröße für die Beurteilung des vegetativen Zustands der Athleten erwiesen und kann in der täglichen Trainingspraxis als Steuergröße genutzt werden. Schwerpunkte der Aussage der Herzfrequenzvariabilität bei standardisierter Ruhemessung liegen in der Anpassungsdiagnostik, der trainingsbegleitenden Belastbarkeitsdiagnostik und der aktuellen Gesundheitsdiagnostik. Durch eine regelmäßige Kontrolle der Hf und HRV lassen sich sowohl funktionelle Umstellungen und Anpassungen infolge positiver Belastungsverarbeitung als auch vegetative Dysbalancen aufgrund zu hoher Gesamtbelastung (physisch und/oder psychisch) oder gesundheitlicher Beeinträchtigungen nachweisen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen 2001
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/175933.pdf
Jahrgang:8
Heft:2
Seiten:156-176
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch