Modell der Bewegungskoordination
Modelle über die Bewegungskordination werden heute meist als Regelkreismodelle dargestellt (hier: Meinel/Schnabel).
Die wesentlichsten Teilprozesse solcher Theorien der Bewegungskoordination sind:
Die orientierende und motivierende Informationsaufnahme und -aufbereitung durch die Analysatoren.
Die Programmierung des Bewegungsablaufes und Ergebnisvorausnahme (Antizipation) auf der Grundlage der Handlungsziele, der sensorischen Information über die Ausgangssituation und der Auswertung des motorischen Gedächtnisses.
Die Erteilung der Steuerimpulse an die Muskulatur (Innervation).
Die Bewegungsausführung durch die Bewegungsorgane in Wechselwirkung von Muskel- und äußeren Kräften.
Die ständige Rückinformation (Feedback) über den Bewegungsablauf.
Der Vergleich der Rückinformation mit dem antizipierten Ziel und Programm (SolIwert-Istwert-Vergleich).
Die Erteilung von Regelimpulsen (Korrekturbefehlen an die Muskeln) (Vgl. Roth)
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Online-Zugang: | http://sport.freepage.de/cgi-bin/feets/freepage_ext/41030x030A/rewrite/lksport/modellko1.html |
| Dokumentenarten: | Lehrangebot und didaktisches Material |
| Level: | mittel |