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Olympische Spiele - noch zeitgemäß? Werte, Ziele, Wirklichkeit in multidisziplinärer Betrachtung

Die Teilnahme an Olympischen Spielen stellt für jeden Leistungssportler das höchste Ziel dar. Der Wert einer Olympiamedaille übersteigt für jeden Sportler in der Regel den aller anderen Siege und Erfolge. Die Olympischen Spiele der Neuzeit werden seit 1896 ausgetragen und feiern damit bald ihr 120-jähriges Bestehen. Seit ihrer Geburtsstunde hat sich viel verändert, so sind die Spiele stetig gewachsen, sind immer mehr Entscheidungen in das olympische Programm aufgenommen und eine Trennung in Sommer- und Winterspiele vorgenommen worden. Hinzu kommen außersportliche Faktoren wie Vermarktung, Kommerz u. ä. Nach eine so langen Zeit darf daher natürlich auch einmal die Frage gestellt werden, ob diese Olympischen Spiele heute noch zeitgemäß sind. Zur Beleuchtung und Beantwortung dieser Frage schlossen sich im Sommersemester 2012 an der Universität des Saarlandes ausgewiesene Experten zum Thema Olympische Spiele und Olympische Idee zu einer Ringvorlesung zusammen, um diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven heraus zu erörtern und die Ziele und Werte Olympischer Spiele der Realität gegenüberzustellen. Wie bereits im Untertitel des Buches hervorgehoben, ist dabei insbesondere die multidisziplinäre Betrachtung interessant - so beteiligten sich Sportwissenschaftler, Historiker, Juristen oder auch Ökonomen an der Erörterung des Themas. Das Buch versteht sich als das Ergebnis dieser Suche nach Antworten auf die Schlüsselfrage nach der Zeitgemäßheit der Olympischen Spiele, das in 11 vielschichtigen Beiträgen präsentiert wird. Zielgruppe der in diesem Buch zusammengestellten und im Rahmen der Ringvorlesung gehaltenen Vorträge waren sowohl die Studierenden aller Fakultäten wie auch die nicht universitäre Öffentlichkeit. Die Inhalte berühren Themen wie Olympische Idee, Ansprüche an ein "olympisches Menschenbild", Olympische Spiele als Mittel der Politik, die Entwicklung der Olympischen Spiele von der Antike bis zur Gegenwart, die Finanzierung Olympischer Spiele, Doping, Korruption und andere Verletzungen der Integrität Olympischer Spiele, die Notwendigkeit Olympischer Spiele in unserer Kultur, die Entwicklung der Paralympics, Olympische Spiele im Internet, Auswüchse beim Markenschutz und evtl. Grenzen für Athleten. Der originäre Charakter und Duktus der einzelnen Beiträge und spezielle Akzente der einzelnen Autoren wurden bei der Zusammenstellung der Beiträge weitgehend erhalten, auf eine formale Vereinheitlichung wurde bewusst verzichtet.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Saarbrücken universaar - Universitätsverlag des Saarlands 2013
Schriftenreihe:Schriften des Europäischen Instituts für Sozioökonomie e. V., 4
Online-Zugang:http://universaar.uni-saarland.de/monographien/frontdoor.php?source_opus=112&la=de
Seiten:257
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch