Ernährung im Sport
Der Erfolg im Sport hängt nicht allein vom Talent oder vom Training ab. Es spielen auch weitere Faktoren wie Ausrüstung, Material, mentale Stärke oder Ernährung eine wichtige Rolle. Die sportgerechte Ernährung kann dazu beitragen, die Vorbereitung und Leistungserbringung zu optimieren - oder aber nicht auszuschöpfen.
Jede Sportart bzw. jede Sportartengruppe erfordert bestimmte Schwerpunkte in der Ernährung, die Ernährung einer Turnerin entscheidet sich demzufolge beispielsweise gewaltig von der eines Langstreckenläufers oder Gewichthebers. Immer ist es vor allem wichtig zu beachten, was sportartspezifisch geleistet und auch mit Ernährung abgesichert werden muss. Ist es beispielsweise das Halten eines niedrigen Körpergewichts in den technisch-kompositorischen Sportarten oder die Absicherung teilweise sehr langer Dauerleistungen in Sportarten wie Langstreckenlauf, Radsport, Triathlon oder Skilanglauf, geht es vordergründig um den Muskelaufbau wie im Gewichtheben und anderen Kraftsportarten oder um häufige Gewichtsveränderungen ("Gewicht machen") in Sportarten mit Gewichtsklassen? Entsprechend dieser unterschiedlichen Anforderungen und Schwerpunkte muss auch die Ernährung in den Sportarten unterschiedlich gestaltet werden, um optimal zu sein.
Der Autor geht deshalb auch auf die grundsätzlichen Ernährungsweisen in den 5 Sportartengruppen Ausdauersportarten, Schnellkraftsportarten, Zweikampfsportarten, Sportspiele und technische Sportarten ein. Besonderer Raum wird der Kohlenhydrat- und Proteinaufnahme in der Sporternährung gewidmet. Kohlenhydrate und Proteine sind neben den Fetten die Grundlage für den Energiestoffwechsel.
Auch für die Regeneration nach der Belastung oder bei bestimmten Wettkampfformen auch zwischen den Belastungen kann Ernährung eine wesentliche Rolle spielen, weshalb auch diesem Thema ein eigenes Kapitel gewidmet ist.
Besondere Bedeutung kommt der Ernährung unter extremen Bedingungen wie Hitze, Kälte oder Höhe zu. Diese Spezialfälle werden im Kapitel "Umwelteinflüsse und Ernährung" behandelt.
Bei sportlicher Aktivität treten naturgemäß meist größere Flüssigkeitsverluste auf, die sich ebenfalls unter Extrembedingungen verschärfen. Auch diesem Thema ist ein eigenes Kapitel im Buch gewidmet, wobei auch hier betont wird, dass die Flüssigkeitsaufnahme in den unterschiedlichen Sportarten bzw. Sportartengruppen unterschiedlich ist.
Wenn schon für den "Normalbürger" von großer Bedeutung, so kommt den Vitaminen und Mineralien im Sport ein noch höherer Stellenwert zu, daher gibt es auch hierzu spezielle Ausführungen. Der Autor geht zudem auf eine Vielzahl spezieller Wirkstoffe und ihren Zusammenhang zur Leistungsfähigkeit ein, dazu zählen neben anderen Aminosäuren, L-Carnitin, Koffein, Kreatin, Omegafettsäuren, Ballaststoffe u. a. Weitere Themen des Buches sind sekundäre Pflanzenstoffe, der Säure-Basen-Haushalt oder auch unerlaubte Substanzen im Sport (Doping). Der Autor lässt auch "abweichende Ernährungsformen" wie vegetarische Ernährung oder Ernährung bei Diabetes Mellitus nicht außer acht. Zum Thema Ernährung gehört aber auch das Thema Gewicht. Daher findet der Leser auch Ausführungen zum optimalen Gewicht, zu Übergewicht und zu "Außenseiterdiäten".
Die Ausführungen im Buch basieren auf gesicherten Erkenntnissen aus der Ernährungsphysiologie, es werden keine Patentrezepte erteilt, sondern Anregungen für die Gestaltung eigener individueller Ernährungspläne gegeben. Zahlreiche Tabellen und Diagramme verdeutlichen die Ausführungen des Sportmediziners mit eigenem ausdauersportlichen Hintergrund.
© Copyright 2014 Veröffentlicht von Meyer & Meyer. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Aachen
Meyer & Meyer
2014
|
| Ausgabe: | 7., überarb. Aufl. |
| Online-Zugang: | https://www.amazon.de/s?k=Ernaehrung%20im%20Sport |
| Seiten: | 407 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |