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Variabilität und Reliabilität der Kurzzeit-Herzfrequenzvariabilität auf Populations- und Untersucherebene

Für die Ruhe-Herzfrequenzvariabilität (HRV) gesunder, junger Männer ist eine mittlere Reliabilität (ICC 0,6-0,7) bei einer hohen Tag-zu-Tag-Variabilität (VK 18-22%) bekannt. Für die HRV-Analyse wählt der Untersucher ein "geeignetes" Datenfenster definierter Dauer oder Länge aus der meist nicht stationären Aufzeichnung aus. Der Einfluss auf Untersucherebene für die Reliabilität und Objektivität der HRV-Befunde ist jedoch unbekannt. Ziel war, diesen zu ermitteln und im Vergleich zum Tag-zu-Tag-Verhalten auf Populations-ebene darzustellen. Diskussion: Gegenüber der biologischen war die untersucherbedingte Streuung von HF und HRV um ca. 2/3 geringer. Aufgrund der besseren Reliabilität als Objektivität sollte in Quer- und Längs-schnittstudien der Untersucher konstant sein. Besonders relevant ist diese Forderung bei HRV-Analysen junger, gesunder Personen aufgrund der ausgeprägten autonomen und beson-ders vagalen Aktivität sowie der damit gegebenen charakteristischen RR-Serien-Qualität.
© Copyright 2006 Herzfrequenzvariabilität: Methoden und Anwendungen in Sport. Internationales Symposium am 5. November 2005 in Halle (Saale). Veröffentlicht von Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Herzfrequenzvariabilität: Methoden und Anwendungen in Sport. Internationales Symposium am 5. November 2005 in Halle (Saale)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Czwalina 2006
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 162
Seiten:164-187
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch