Einfluss der Herzfrequenzvariabilität auf den OwnIndex® der Firma Polar

Mit besserer Ausdauerleistungsfähigkeit werden eine niedrige Ruheherzfrequenz (HF) und eine höhere Herzfrequenzvariabilität (HRV) gefunden. Diese Kenntnis wird von der OwnIndex®-Funktion des Herzfrequenzmessgerätes M52 der Firma Polar genutzt, um die maximale Sauerstoffaufnahme ohne Belastungstest zu bestimmen. Dabei wird der Anteil der HRV an der OI-Bestimmung in der Produktvermarktung besonders herausgestellt. Da der Bestimmungsalgorithmus von der Herstellerfirma nicht offen gelegt ist, war es Ziel der Studie, den quantitativen Einfluss derjenigen Größen, die in die Uhr eingegeben werden (Alter, Größe, Gewicht, Geschlecht und Aktivitätsniveau), und derjenigen, die von der Uhr gemessen werden (HF, HRV) zu bestimmen. Schlussfolgerungen: Die OI-Bestimmung mit Hilfe der RR-Simulationen liefern zum großen Teil Ergebnisse, die deutlich von Literaturbefunden abweichen. Der Einfluss der HRV ist im Mittel mit steigender Höhe negativ und quantitativ bedeutungslos. Daher ist der OI als Alternativmethode zur indirekten Ermittlung der maximalen Sauerstoffaufnahme nicht zu empfehlen.
© Copyright 2006 Herzfrequenzvariabilität: Methoden und Anwendungen in Sport. Internationales Symposium am 5. November 2005 in Halle (Saale). Veröffentlicht von Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Herzfrequenzvariabilität: Methoden und Anwendungen in Sport. Internationales Symposium am 5. November 2005 in Halle (Saale)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Czwalina 2006
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 162
Seiten:155-163
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch