Nutritional supplements in Norwegian elite athletes - impact of international ranking and advisors

(Einnahme von Nahrungsergänzungsstoffen durch norwegische Spitzensportler - Beziehungen zur internationalen Leistungsfähigkeit und zum Einfluss von Beratern)

Untersucht wurde die Einnahme von Nahrungsergänzungsstoffen (NS) wie Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3, Antioxidanzien, Ginseng, Aminosäuren, Kreatin und Energieriegeln und -getränken. Dabei wurde untersucht, um die internationale Leistungsfähigkeit der Befragten und der Einfluss von Beratern das Verhalten mitbestimmen. Dazu wurde an insgesamt 1620 Mitglieder norwegischer Nationalmannschaften (960 männlich, 660 weiblich im Alter von 15 bis 39 Jahren) sowie an 1681 Kontrollprobanden (916 männlich und 765 weiblich) Fragebogen ausgegeben. Die Antwortfrequenz lag bei 76% für die männlichen und 92% die weiblichen Sportler sowie bei 75% und 81% für die Kontrollprobanden.54% der weiblichen und 52% der männlichen Sportler gaben an, ein oder mehrere Nahrungsermittel einzunehmen (Kontrollgruppe 32% der männlichen Befragten) Im Vergleich der Sportler insgesamt mit der Kontrollgruppe wurde eine signifikant höhere Zahl bei der Sportlern ermittelt, die Mineralstoffe (männlich 26% vs. 8%, weiblich 42% vs. 20%), Aminosäuren (männlich 12% vs. 4%, weiblich 3% vs. 0%) und Kreatin (männlich 12% vs. 2%, weiblich 3% vs. 0%) einnahmen. Die Zahl der leistungsstärksten weiblichen Sportler, die NS einnahm lag deutlich unter der, die leistungsmäßig nicht so gut war (52% vs. 73%). Bei den männlichen Sportlern spielte die internationale Leistungsfähigkeit keine Rolle (49% - 52%). Der Trainer wurde als der Hauptratgeber für die Einnahme von NS genannt (männlich 58%, weiblich 52%). Die Hauptursache für die NS-Einnahme wurde darin gesehen, dass die Sportler zur Auffassung gelangten, dass sie eine Ergänzugn ihrer täglichen Ernährung benötigten (männlich 56%, weiblich 67 %). 41% der männlichen und 37% der weiblichen Probanden fühlten sich über die Ernährung allgemein und über NS gut informiert. Allerdings wusste 8% der NS-Nutzer nicht, ob das unter Doping fällt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Jahrgang:13
Heft:2
Seiten:138-144
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel