Jump landing strategies in male and female college athletes and the implications of such strategies for anterior cruciate ligament injury

(Landestrategien nach Sprüngen von männlichen und weiblichen Collegesportlern und die Auswirkungen derartiger Strategien auf Verletzungen des vorderen Kreuzbandes)

Ausgehend von der Hypothese, dass eine geringere Aktivierung der ischiokruralen Muskulatur und kleinere Kniebeugewinkel bei Sportlerinnen im Vergleich zu Sportlern während der Landeaktion nach Sprüngen eine Ursache für eine größere Verletzungshäufigkeit des Kreuzbandes bei Sportlerinnen sein kann - insbesondere im ermüdeten Zustand - wurden acht College-Basketballspielerinnen und fünf Basketballer untersucht. Keiner der Probanden wies Vorschäden im Knie auf. Die Probanden absolvierten Tiefsprünge auf ihrem Sprungbein aus maximalen Höhen von 25.4 cm und 50.8 cm unter nichtermüdeten und ermüdeten Bedingungen. Aufgezeichnet wurden Kniewinkel und Oberflächen-EMG-Signale des quadriceps, gastrocnemius und der ischiokruralen Muskulatur. Im Ergebnis zeigte sich, dass die weiblichen Probanden mit größeren Kniebeugewinkeln und größeren Kniebeugebeschleunigungen landeten. Die muskulären Aktivierungsmuster im Knie waren bei Frauen und Männern ähnlich. Es wurden keine Kennzeichen der Muskelkoordination bei Landungen nach Sprüngen im Knie festgestellt, die auf eine höhere Prädisposition für Kreuzbandverletzungen hinweisen würden. Es wurde geschlussfolgert, dass nicht die untersuchten Parameter für die höhere Zahl von Verletzungen des vorderen Kreuzbandes bei Leistungssportlerinnen verantwortlich sein können.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:The American Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Birmingham 2003
Jahrgang:31
Heft:2
Seiten:233-240
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel