Hormonal responses to a resistance exercise performed under the influence of delayed onset muscle soreness

Es wurden die hormonellen Reaktionen bei 6 Männern auf eine ungewohnte Kniestreck-Übung (E1, 5x10 Wiederholungen bei 40%1RM, gefolgt von 2 Sets bis zur Erschöpfung) mit denen bei der Ausführung der selben Übung 2 Tage später unter Muskelkater (E2) verglichen. Beide Belastungen wurden mit einem Trainingsgerät mit variablen Widerständen ausgeführt, wobei die Erschöpfung bei signifikant weniger Wiederholungen erreicht wird als mit Hilfe eines normalen Kniestreck-Geräts mit konstantem Widerstand. Ergebnisse: E1 führte wie erwartet zu einem Muskelkater, aber weder 1 RM, noch die insgesamt verrichtete Arbeit, die absolvierte Zahl der Wiederholungen oder die Frequenz unterschieden sich im Vergleich der zwei Belastungstests. In den 2 Sets bis zur Erschöpfung (bis zum Abbruch) schwankte die mittlere Wiederholungszahl zwishen 17 und 25. Unter beiden Belastungsbedingungen waren die belastungsinduzierten Anstiege für Norepinephrin, Epinephrin, Testosteron, Kortisol und Wachstumshormon gleich, obwohl sich der Kortisol-und Wachstumshormon-Gesamtgehalt einschließlich der Vorbelastungskonzentrationen unter der zweiten Belastung tendenziell verringerte. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die hormonelle Reaktion auf Widerstandsbelatung sich nicht signifikant verändert, wenn diese in kurzem Abstand nach einer ungewohnten Belastung ausgeführt wird, die zu Muskelkater führt.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Language:English
Published: 2002
Edition:Lawrence 16(2002)3, S. 383-389, 4 Abb., 1 Tab., 24 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate