Combating drug use in competitive sports

(Der Kampf gegen Drogenmissbrauch im Wettkampfsport)

Es wurden vor dem Hintergrund des Dopings als weit verbreitetem Phänomen im internationalen Leistungssport 101 deutsche Athleten, die bereits bei nationalen und internationalen Dopingtests waren, dazu befragt, ob Doping im Sport bekämpft werden sollte, und welche Anti-Doping-Maßnahmen aus der Sicht des Athleten effektiv sind. Ergebnisse: 98,02% der befragten Sportler hatten das Gefühl, dass Maßnahmen gegen Dopig im Sport ergriffen werden sollten. Favorisiert wurden dabei gegenüber härteren Strafen verbesserte Erkennungsmethoden sowie eine stärkere Information zu den Gesundheitsrisiken bei Doping. Außerdem befürworteten zwei Drittel der befragten Athleten die Einführung eines Anti-Doping-Gesetzes. Es wurde trotz des klaren Eindringens in die Privatsphäre des Sportlers auch der Wunsch nach häufigeren Dopingkontrollen geäußert. Schlussfolgerung: Ein Anti-Doping-Gesetz, so wie es die Athleten fordern, sollte Maßnahmen zur Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Doping beinhalten. Außerdem würde es solch ein Gesetz ermöglichen, passende Aufdeckungsmethoden zu entwickeln.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Leitung und Organisation Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2002
Ausgabe:Torino 42(2002)3 S. 354-359, 3 Abb., 3 Tab., 33 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel