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Wenn Fans ihre Mannschaft zur Niederlage klatschen...

Nach der Lektüre der Arbeit von Strauß werden Manager und Trainer insbesondere in Mannschaftssportarten feststellen, dass der oft angesprochene Heimvorteil in kontrollierten wissenschaftlichen Studien so nicht nachweisbar ist. Die erwartete Leistungssteigerung durch die Unterstützung des Heimpublikums stellte sich oftmals eher als größerer Druck auf die Sportler dar - mit der Tendenz zur Leistungsminderung, insbesondere bei koordinativen Bewegungsaufgaben. Bei ausdauerorientierten Belastungen war der belegbare Zuschauereinfluss verschwindend gering, ja eigentlich nicht existent. Um zu diesen Ergebnissen zu gelangen, hat der Autor einerseits ein intensives Quellenstudium betrieben und stellt alle zum Thema vorliegenden Arbeiten detailliert vor. In der Weiterführung wurden vier Untersuchungen durchgeführt, die sich mit folgenden Schwerpunkten befassten: - dem Einfluss positiver Erwartungen auf sportliche Leistungen, - dem Zusammenhang von Zuschauerzahl und sportlichem Erfolg in der Fußballbundesliga, - der Rolle selbsterfüllender Prophezeiungen für die Entstehung des Heimvorteils und - dem Einfluss von Zuschauerverhalten auf Spielergebnisse.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:social sciences
Language:German
Published: 1999
Edition:Lengerich: Pabst Science Publ., 1999.- 198 S.
Document types:book
Level:advanced intermediate