Nutritional strategies to minimise exercise-induced immunosuppression in athletes

(Ernährungsstrategien zur Minimierung der belastungsinduzierten Immunsuppression bei Sportlern)

Starke andauernde Anstrengung und schweres Training sind mit einer geschwächten Immmunfunktion verbunden. Eine falsche Ernährung kann den negativen Einfluss von schwerer Anstrengung auf die Immunkompetenz erhöhen. Mangel an Protein und speziellen Mikronährstoffen ist mit Immundysfunktion verbunden. Eine adäquate Zuführung von Eisen, Zink und Vitamin A, E, B6 und B12 ist besonders wichtig, jedoch kann übermäßige Aufnahme auch die Immunfunktion beeinträchtigen. Die Immunfunktion kann auch mitübermäßiger Fettaufnahme beeinträchtigt werden. Ein Sportler, der in einem Zustand von Kohlenhydratmangel trainiert, erfährt größere Anstiege bei den zirkulierenden Stresshormonen und eine größere Pertubation der verschiedenen Immunfunktionskennziffern. Umgekehrt vermindert die Aufnahme von Kohlenhydrat während Belastung die Anstiege der Stresshormone wie Kortisol und scheint den Grad der belastungsinduzierten Immundeppression zu begrenzen, zumindest bei nichtermüdenden Einzelbelastungen. Es fehlt der Nachweis, dass antioxidative Vitamine, Glutaminsupplementierung oder Echinaceaextrakte einer belastungsinduzierten Immunsuppression vorbeugen können.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Canadian Journal of Applied Physiology
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Champaign 2001
Jahrgang:26
Heft:Suppl.
Seiten:S23-S35
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel