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Itogi vystupleniya rossiiskikh sportsmenov na igrakh XXVII Olimpiady

(Schlussfolgerungen aus dem Auftreten der russischen Sportler bei den Sommerspielen 2000)

Es werden allgemeine und russlandspezifische Schlussfolgerungen in Auswertung der Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney gezogen. Neben der Darlegung allgemeiner Entwicklungstendenzen (Entwicklung der Teilnehmerzahlen, Sportarten, Medaillenverteilung etc.) wird u.a. festgestellt: - Von den 88 gewonnen russischen Medaillen gewannen 35 die Frauen (40%) und 53 die Männer (60%). - Die russischen Sportspiele haben sich in den letzten Jahren besonders entwickelt (Atlanta keine Medaille, Sydney 7). - Die Zahl der Länder, die Medaillen gewonnen hat, ist stetig gestiegen. - Damit verringert sich der Anteil der von der in der Länderwertung siegreichen Mannschaft gewonnenen Goldmedaillen. - Das mittlere Alter der Medaillengewinner (in den Individualsportarten) erhöhte sich. - Das Alter der Olympiasieger ist gestiegen, die Anzahl der noch im Juniorenalter befindlichen Sieger ist stark zurückgegangen. - Aus diesem Grunde gibt es in den Individualsportarten eine Lücke von 3-7 Jahren zwischen dem (erfolgreichen) Auftreten bei Wettkämpfen im Juniorenbereich und dem Alter, in dem der Sportler zur wirklichen Konkurrenz für die Mitglieder der Nationalmannschaft wird. Dies ist mit einigen Problemen verbunden, u.a. dem Verlust junger russischer Sportler durch Abwerbung aus dem Ausland, übermäßige Wettkampfpraxis mit den entsprechenden negativen Auswirkungen auf den Trainingsaufbau, damit verbunden übermäßige Spezialisierung des Trainingsprozesses, verfrühter Abbruch der sportlichen Karriere im Alter von 20-23 Jahren..) - Es müssen Alternativen un Kompromisse gefunden werden. - Mit der Zunahme des Höchstleistungsalters wurde auch die Breite dieser Höchstleistungen größer. - Eine sportliche Karriere dauert heute länger als früher. Immer mehr Athleten nehmen an zwie oder drei Olympischen Spieln teil (u.a. dadurch begründet, dass man heute mit Höchstleistungen besser Geld verdienen kann). - Es steigt die Notwendigkeit der wissenschaftlichen Aufhellung der Vorbereitung in der Etappe der Aufrechterhaltung des Höchstleistungsalters. - Innerhalb der russischen Mannschaft waren insbesondere die Sportarten erfolgreich, in denen es eine maximale wissenschaftliche Unterstützung des Trainingsprozesses gibt. - Für das weniger erfolgreiche oder erfolglose Abschneiden einiger Mannschaften bei den Spielen werden fogende Gründe aufgeführt: . Fehlen eines komplexen Programms der Vorbereitung, und damit Fehlen einer systematischen, qualifizierten Leistungsdiagnostik, . Fehlen einer stämdigen wissenschaftlichen Trainingsbegleitung und dadurch fehlerhafte Einschätzungen des funktionellen und psychischen Zustandes, . Unzureichende materielle Basis,z.B. Sportgeräte etc., . Fehlerhafte Prognosen infolge unzureichender Weltstandsanalysen und individueller Leistungsbewertungen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik
Veröffentlicht in:Teorija i Praktika fiziceskoj Kul'tury
Sprache:Russisch
Veröffentlicht: 2001
Ausgabe:Moskva (2001)1, S. 57-62, 5 Tab.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel