Anthropometric correlates with performance among world championship triathletes

(Anthropometrische Beziehungen zur Leistung bei WM-Triathleten)

Zielstellung: Ermittlung der Körpermorphologie der besten Triathleten in den 3 Teildisziplinen bei den WM 1997 in Perth. Methoden: Von 71 Triathleten aus 11 Nationen wurden vollständige anthropmetrische Daten erfasst. Die Probandengruppe bestand aus weiblichen und männlichen Senioren und Junioren, die den gleichen Wettkampf (1.500 m Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Lauf) absolvierten. Ergebnisse: - Die Gesamtzeit (TT) korrelierte bei beiden Geschlechtern höher mit der Radzeit (53 % der TT) und Laufzeit (30 % der TT) als mit der Schwimmzeit (17 % der TT). - Männliche ectomorphe Triathleten mit großem Brustumfang und einer hohen proportionalen Oberschenkellänge waren bevorteilt. - Die Leistungen wurden negativ von hoher Adipositas sowie anderen Körperumfängen wie von Hüfte und Oberschenkel beeinflusst. - Erfolgreiche Triathletinnen wiesen ähnliche Merkmale wie Triathleten auf und waren bevorteilt durch einen linearen Körperbau (größere Armspanne, proportionale Arm- und Handlängen) und einen großen Brustumfang. - Athleten mit größerer Adipositas oder größeren Oberschenkel- und Hüftumfängen waren leistungsmäßig schwächer.
© Copyright 1998 Australian Conference of Science and Medicine in Sport, Adelaide Convention Centre, Adelaide 13-16 October 1998. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Australian Conference of Science and Medicine in Sport, Adelaide Convention Centre, Adelaide 13-16 October 1998
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Bruce 1998
Seiten:58
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel