Morphological data acquisition using MRI/CT: Geometric transformation of a human shoulder model

Es wurden Unterschiede in den Muskelansatzkonturen bei den verschiedenen Probanden nach einer auf einem Knochenmodell basierenden geometrischen Transformation festgestellt. Im allgemeinen wurden bei den schwer zu messenden Muskelansätzen größere Unterschiede festgetsllet als bei den leicht zu messenden Ansätzen. Bei sechs linienförmig geformten Muskeln an der Scapula wurden bei den drei Probanden Dmin von ungefähr 1 mm und Dmean von ungefähr 6 mm ermittelt. Daraus wurde geschlußfolgert, daß die eingesetzte Methode der geometrischen Transformation eine gute Vorhersage der Muskelansatzkonturen liefert. Dmax differiert bei den verschiedenen Probandenpaaren von 9 mm bis 18 mm. Diese Unterschiede werden durch die Muskelansatzkonturen hervorgerufen, die Längenunterschiede aufweisen. Bei den glatten Muskelansätzen wurden mehr oder weniger die gleichen Ergebnisse ermittelt wie bei den linienförmigen Muskelansätzen. Mit der Methode kann eine gute Vorhersage zur Position und zur Gestalt der Muskelansätze gemacht werden. Die mit dem Schultermodelle erzielten Simulationsergebnisse sehen vielversprechend aus, da die Unterschiede im Momentarm der Muskeln kleiner sind als die Unterschiede im Muskelansatz. Der einzige negative Aspekt dieser Methode besteht darin, daß der Unterschied in der Muskelarchitektur zwischen mehreren Probanden außer Acht gelassen wird.
© Copyright 1997 XVIth ISB Tokyo Congress, August 25 - 29, 1997. Book of Abstracts. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences technical and natural sciences
Published in:XVIth ISB Tokyo Congress, August 25 - 29, 1997. Book of Abstracts
Language:English
Published: 1997
Edition:Tokyo: ISB (Hrsg.), 1997. - S. 12
Document types:congress proceedings
Level:advanced intermediate