3029205

The reunification of German sports medicine, 1989-1992

(Die Wiedervereinigung der deutschen Sportmedizin 1989-1992)

Zur Wiedervereinigung der Sportmedizin der BRD und der früheren DDR nach der Wende 1989 und zum Aufdecken der Dopingpraktiken der DDR ("Staatsplanthema 14.25") aus politischer Sicht der USA. Vom Prinzip her werden beide Systeme gleichgestellt, wobei das DDR-System nur die verschärftere Variante darstelle. Gemeinsamkeiten waren u.a.: 1. Von der Staatsführung toleriertes bzw. gefördertes Doping im Hochleistungssport. 2. Die Sportführungen beider Systeme unterstützten das Doping, managten und verdeckten es. 3. In beiden Ländern wurden wissenschaftliche Experimente bzw. Forschung zum Doping durchgeführt. Kritisch angesprochen wird auch die Übernahme zahlreicher Offizieller, Ärzte und Trainer, die in das Dopingsystem der DDR involviert waren, in das wiedervereinigte Sportsystem der BRD. Ein Eckpunkt in der Geschichte der Wiedervereinigung der deutschen Sportmedizin ist die im Mai 1990 am FKS in Leipzig ausgerichtete Konferenz zum Einsatz anaboler Steroide. Zitiert werden zahlreiche ost- und wetsdeutsche Politiker, Wissenschaftler und Ärzte.
© Copyright 1998 American Swimming Magazine. ASCA. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:American Swimming Magazine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Fort Lauderdale 1998
Heft:1
Seiten:24-28
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel