Physiological effects of altitude house training
(Physiologische Wirkungen des Training im Höhenhaus)
Zusammenfassung der Ergebnisse, die mit dem 1993 in Finnland gebauten Höhenhaus gemacht wurden.
Veränderungen hinsichtlich des Erythropoietin und Retikulozyt haben gezeigt, daß die Erythropoiese während des Höhenhausaufenthaltes gesteigert ist. Messungen der Masse der roten Blutkörperchen haben bewiesen, daß sie während des Aufenthaltes in normobarischer Hypoxie bei gleichzeitigem Training unter normoxischen Bedingungen auf NN zunehmen. Bei den untersuchten Sportlern ist auch VO2max unter NN gestiegen und deren sportliche Leistung unter NN besser geworden. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, daß die gesteigerte Sauerstofftransportkapazität das Potential verbessert, nachfolgend außerhalb des Höhenhauses zu trainieren. damit liefert sie Belege für die "Living high - Training low" Hypothese. Erste Ergebnisse zeigen auch, daß gleichzeitig der Kohlenhydratstoffwechsel ähnlich dem unter NN beeinflußt wird. Die hauptsächlichste positive Wirkung ist im Anstieg des Vol umens der Zellmasse der roten Blutkörperchen zu sehen.
Eine Verbesserung der NN-VO2max und der sportlichen Leistung unter NN ist aber keine automatische Konsequenz des Aufenthaltes im Höhenhaus, da es auch Probleme mit dem Training unter diesen bedingungen gibt, und nicht alles nur auf die positiven Effekte reduziert werden kann.
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Ausgabe: | Kopenhagen 8(1998)5, Teil II, S. 375 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |