Clinical significance of abnormal electrocardiographic pattern in elite athletes

(Klinische Signifikanz anormalen elektrokardiographischen Verhaltens bei Elitesportlern)

In einer prospektiven Untersuchung 1992 - 1996 wurden 1005 Elitesportler (davon 745 Männer) im Alter von 10 bis 55 Jahren (mittleres Alter 23) aus 27 Sportarten untersucht (klinische Untersuchung, EKG, Echokardiographie). Bei 120 (12%) Sportlern waren die EKGs deutlich abnorm, 393 (39%) wiesen Grenzanomalien auf, ohne Anomalien waren 492 (49%).Die häufigsten Anomalien waren: deutlich erhöhte QRS-Spannungen >35 mm, tiefe T-Wellen-Inversion > 2 Ableitungen, tiefe Q-Wellen. Im Vergleich zu den Sportlern ohne EKG-Anomalien wiesen Sportler mit deutlich abnormen EKGs größere Herzmaße und häufigere extreme morphologische Adaptationen durch Training auf. Sportarten mit den häufigsten abnormen EKG-Verhalten waren Radsport, Skilanglauf, Rudern und Kanusport. In der Gruppe mit abnormen EKGs waren die meisten Männer (83%). Strukturelle Herzerkrankungen wurden bei 53 (5) Sportlern festgestellt und traten mehr bei Sportlern mit abnormen EKG-Verhalten auf.
© Copyright 1997 Training and care of athletes - current concepts and technologies. Fourth IOC World Congress on Sports Science, Monaco, october 22-25, 1997, Congress proceedings. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Training and care of athletes - current concepts and technologies. Fourth IOC World Congress on Sports Science, Monaco, october 22-25, 1997, Congress proceedings
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Lausanne: IOC Medical Commission (Hrsg.), 1997. - S. 142
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel