Blood free radical antioxidant enzymes and lipid peroxides following long-distance and lactacidemic performances in highly trained aerobic and sprint athletes

(Freiradikale Antioxydanzien-Enzyme und Lipidperoxide im Blut nach Ausdauer- und laktazidämischer Belastung bei hochtrainierten Ausdauersportlern und Sprintern)

Ziel der Untersuchungen: Bestimmung der Unterschiede des Einflusses langer Ausdauerbelastung bzw. hochintensiver laktazidämischer Belastung auf die Plasmalipidperoxydation und das enzymatische Erythrozyten-Antioxidanzien Schutzsystem. Untersuchungsdesign: Gemessen wurden die Plasmaindices der Lipidperoxydation, konjugierte Diene (CD), Malondialdehyde (MDA) und die Erythrozytehenzyme Superoxyd Dismutase (SOD), Glutathionperoxydase (GSHPx) sowie Katalase (CAT). Probanden waren 6 gesunde Kontrollpersonen sowie 12 Sportler, davon sechs Marathonläufer und sechs Sprinter. Sie wurden in Ruhe, nach einem Halbmarathon sowie nach einer 6x150-m- Trainingsbelastung untersucht. Ergebnisse: In Ruhe war MDA bei Marathonläufern und Sprintern höher als bei den Kontrrollpersonen. Lediglich die Marathonläufer wiesen dabei eine signifikante Erhöhung von MDA auf. Bei den Sprintern wies die enzymatische Kapazität eine signifikant höhere SOD und GSHPx auf, während die CAT-Werte unter denen der Kontrollpersonen lagen. Bei den Marathonläufern waren nur die SOD-Werte höher als bei den Kontrollpersonen. Sie stiegen unmittelbar nach dem Halbmarathon signifikant an, während sich die CAT-Werte nach 24 bzw. 48 h nach der Belastung verringerten. Bei diesen Sportlern kam es in der frühen Nachbelastungsphase zu einer Erhöhung der lipoperoxydativen Indices, während sowohl 24 als auch 48 h nach der Belastung sowohl CD als auch MDA verringert waren. Bei den Sprintern wurde keine Modifikation der Entymaktivität durch die anaerobe Belastung festgestellt, während CD 6 h nach der Belastung einen Gipfel erreichten und MDA bis 48 h nach der Belastung progressiv anstieg. Schlußfolgerungen: Sowohl eine lange anstrengende Dauerbelastung als auch erschöpfendes Sprinttraining übersteigen unsere Kapazität zur Detoxifizierung von ROS und rufen oxydativen Streß hervor. Daher scheint eine entsprechende Zugabe von Antioxidanzien angemessen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Torino 37(1997)4, S. 235-239, 1 Abb., 2 Tab., 32 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel